Insektengift-Allergie
Bestechende
Argumente für die Behandlung durch einen Allergologen
Der
Sommer wird von den meisten Menschen sehnsüchtig herbei gewünscht.
Insektengift-Allergiker fürchten sich jedoch vor dieser schönen
Jahreszeit. Ihnen droht nach dem Stich von Bienen oder Wespen
der Tod durch eine allergische Schockreaktion. Passiert ist
dies beispielsweise im August 2002 einem Maurer aus dem
Landkreis Altötting. Der 38-Jährige fasste sich auf dem Hof
seines Freundes plötzlich an die Schulter und meinte, ihn
habe eine Wespe gestochen. Sein Körper begann zu jucken,
kurze Zeit später bekam er keine Luft mehr. Der vom Freund
gerufene Notarzt versuchte, den Mann wiederzubeleben. Es war
vergeblich. Jede Hilfe kam zu spät.
Bis
zu fünf Prozent der Bundesbürger sind allergisch auf Bienen-
oder Wespengift. Sie reagieren auf den Stich der Insekten mit
Juckreiz, Hautausschlag, Atemnot, Schwindel oder Übelkeit. Im
schlimmsten Fall kann es sogar zu einem lebensbedrohlichen
allergischen Schock kommen. Allergie-Experten raten den
Patienten deshalb dringend zu einer spezifischen Immuntherapie
(Allergie-Impfung). Diese Behandlung mit modernen, molekular
standardisierten Präparaten macht das Immunsystem schon nach
kurzer Dauer unempfindlich gegen das Insektengift. Sie ist bei
nahezu 100 Prozent der Patienten erfolgreich. „Es lassen
sich leider viel zu wenige Insektengift-Allergiker mit einer
spezifischen Immuntherapie behandeln“, bedauert Professor
Dr. Thomas Fuchs, Präsident des Ärzteverbandes Deutscher
Allergologen (ÄDA). „Patienten ohne diese Therapie müssen
in ständiger Angst vor dem nächsten Stich leben.“ Adressen
von Spezialkliniken für die Behandlung einer
Insektengift-Allergie können im Internet unter der Adresse www.allergiecheck.de
in der Rubrik „Wissen rund um die Allergie“ nachgeschlagen
werden.
Insektengift-Allergiker
sollten sich darüber im Klaren sein, dass der nächste Stich
bereits tödlich enden kann. Ein allergischer Schock kündigt
sich oft durch juckende Hände und Füße an. Anschließend
kommt es häufig zu Atemnot, Kreislaufbeschwerden und
Bewusstlosigkeit. Bereits bei den ersten Anzeichen muss sofort
ein Notarzt alarmiert werden. Bis zu seinem Eintreffen sollte
der Betroffene flach mit leicht hoch gelagerten Beinen liegen.
Verliert er das Bewusstsein, sollte man ihn in die stabile
Seitenlage legen, mit einer dünnen Decke zudecken und seine
Atmung kontrollieren. Setzt diese aus, muss sofort mit einer
Herzdruckmassage und Beatmungsmaßnahmen begonnen werden.
Um
einen Insektenstich zu vermeiden, sollte man wissen, worauf
Wespen und Bienen aggressiv reagieren. Wespen sind in der
Nähe ihrer Nester stets verteidigungsbereit. Auf Erschütterungen
des Nests und sich schnell bewegende Objekte reagieren sie
mit Angriffen. Bei schwülem und heißem Wetter sind sie besonders
aggressiv. An ihren Futterplätzen, dazu gehören zum Beispiel
auch zuckerhaltige Getränke und Obstkuchen, stechen Wespen
ebenfalls leicht zu. Honigbienen lassen das Einflugloch ihres
Stocks durch Wächterinnen bewachen. Vor allem sich schnell
bewegende Objekte in einer Entfernung von weniger als 10 Metern
werden häufig angegriffen. Auf Störungen bei der Futteraufnahme
reagieren Bienen dagegen normalerweise mit Flucht.
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Bestechende
Argumente für die Behandlung durch einen Allergologen
Bis zu fünf Prozent der Bundesbürger sind allergisch
auf Bienen- oder Wespengift. Im schlimmsten Fall kann
es sogar zu einem lebensbedrohlichen allergischen Schock
kommen. Allergie-Experten raten den Patienten deshalb
dringend zu einer spezifischen Immuntherapie (Allergie-Impfung).
Diese Behandlung mit modernen, molekular standardisierten
Präparaten macht das Immun-system schon nach kurzer
Dauer unempfindlich gegen das Insektengift. Sie ist bei
nahezu 100 Prozent der Patienten erfolgreich. Adressen
von Spezialkliniken für die Behandlung einer Insektengift-Allergie
können im Internet unter der Adresse www.allergiecheck.de
in der Rubrik "Wissen rund um die Allergie"
nachgeschlagen werden.
Fotomotiv: Arbeiterinnen der Wespe Vespula vulagris an
der Frucht einer Zierpflaume.
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