„Allergie-Karriere“
bei Kindern
Allergien
werden schon heute von Fachleuten als die „Epidemie des 21.
Jahrhunderts“ bezeichnet. Waren bisher allerdings besonders
die 20- bis 30-Jährigen von einer allergisch bedingten
Erkrankung betroffen, so sind es heute zunehmend auch jüngere
Kinder und Schulkinder, die unter Allergiesymptomen leiden.
Besonders
bei einer erblich bedingten Vorbelastung – also wenn ein oder
beide Elternteile an einer Allergie leiden – können sich die
ersten allergischen Symptome bereits im Säuglingsalter zeigen.
Die Hauterkrankung (Neurodermitis) tritt meist in Verbindung
mit einer Nahrungsmittelallergie vor allem gegen Hühnereiweiß
und Kuhmilch auf. Bereits im Alter von drei Jahren können
die ersten Heuschnupfen-Symptome auftreten. Im vierten und
fünften Lebensjahr können dann sogar schon Anzeichen einer
asthmatischen Erkrankung beobachtet werden.
Bei
den ersten Anzeichen einer Allergie sollte umgehend ein
allergologisch geschulter Arzt aufgesucht werden. Je früher
eine effektive Therapie begonnen wird, desto größer sind die
Chancen, dass das Kind ein beschwerdefreies Leben führen
kann.
Besonders
wichtig bei Kindern: Unbehandelt entwickelt sich aus einem
„banalen“ Heuschnupfen meist ein Asthma bronchiale mit Anfällen
von Hustenattacken und Atemnot. Dieser als „Etagenwechsel“
bezeichneten Entwicklung kann nach Empfehlungen der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch eine sogenannte
„Allergie-Impfung“ begegnet werden.
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